Sichern ist nicht gleich wiederherstellen

Ein Backup ist erst wertvoll, wenn die Wiederherstellung funktioniert

Hardwaredefekt, Fehlbedienung, Verschlüsselung oder Cloud-Kontenverlust können den Betrieb innerhalb weniger Minuten stoppen. Wir entwickeln Datensicherungen für Server, Arbeitsplätze und Microsoft 365, überwachen Sicherungsläufe und testen, ob Daten und Systeme tatsächlich wiederherstellbar sind.

Wiederanlauf statt Hoffnung

Eine belastbare Sicherung beantwortet drei Fragen

Technik, Überwachung und Notfallablauf müssen zusammenpassen.

Was wird gesichert?

Dateien allein reichen oft nicht. Anwendungen, Datenbanken, Serverkonfigurationen, Microsoft 365 und notwendige Schlüssel müssen berücksichtigt werden.

Wie getrennt ist die Sicherung?

Mindestens eine Kopie sollte logisch oder physisch vom Produktivsystem getrennt sein, damit ein Angriff nicht alle Sicherungen gleichzeitig erreicht.

Wie schnell gelingt der Wiederanlauf?

Restore-Tests, Prioritäten und dokumentierte Abhängigkeiten zeigen, welche Daten und Systeme in welcher Reihenfolge zurückkehren müssen.

Passendes Sicherungskonzept

Backup für lokale Systeme, Cloud und Microsoft 365

Je nach Umgebung kombinieren wir lokale und externe Sicherungen, Versionierung, unveränderbare oder getrennte Kopien sowie verschlüsselte Übertragung. Aufbewahrungszeiten richten sich nach Änderungsrate, Speicherbedarf und betrieblichen oder rechtlichen Anforderungen.

Cloud-Dienste ersetzen keine eigene Wiederherstellungsstrategie. Auch Exchange Online, OneDrive, SharePoint und Teams können durch Fehlbedienung, kompromittierte Konten oder unpassende Aufbewahrung betroffen sein.

  • Inventar der zu sichernden Systeme und Daten
  • Definition von RPO und RTO nach Geschäftsbedarf
  • Lokale und externe Sicherungskopien
  • Schutz vor unbemerkter Mitverschlüsselung
  • Monitoring und Alarmierung fehlgeschlagener Jobs
  • Dokumentierte Zugangsdaten und Schlüssel
  • Regelmäßige Datei- und System-Restore-Tests
  • Wiederanlaufplan mit Prioritäten und Kontakten

Geschäftliche Prioritäten

Nicht jedes System muss gleich schnell zurückkehren

Ein Fileserver, eine Branchenanwendung, Telefonie und E-Mail haben unterschiedliche Auswirkungen auf den Betrieb. Gemeinsam definieren wir, welche Ausfallzeiten und Datenverluste akzeptabel sind. Daraus ergeben sich Technik, Speicher, Aufbewahrung und Testhäufigkeit.

Backup ist ein zentraler Bestandteil der IT-Sicherheit für KMU, ersetzt aber weder Schutzmaßnahmen noch Incident Response. Ein wirksames Konzept verbindet Prävention, Erkennung und Wiederherstellung.

Klare Umsetzung

Von der Datenliste zum getesteten Wiederanlauf

Das Konzept orientiert sich an Ihren Geschäftsprozessen und wird technisch überprüfbar umgesetzt.

Daten klassifizieren

Systeme, Datenmengen, Änderungsraten, Aufbewahrung und zulässiger Verlust werden erfasst.

Architektur planen

Sicherungsziele, Trennung, Verschlüsselung, Zeitpläne und Monitoring werden passend ausgewählt.

Restore testen

Dateien, Anwendungen oder vollständige Systeme werden kontrolliert wiederhergestellt und dokumentiert.

Regelmäßig prüfen

Jobs, Kapazitäten, Fehlermeldungen und Wiederherstellungstests werden in feste Betriebsabläufe überführt.

Wenn der Betrieb bereits steht

Im IT-Notfall zählt ein klarer erster Ablauf

Unsere Notfallseite zeigt, welche Informationen und Sofortmaßnahmen bei einer akuten Störung wichtig sind.

Häufige Fragen

Was Unternehmen vor der Beauftragung wissen möchten

Wie oft sollten Backups geprüft werden?

Sicherungsläufe sollten automatisiert überwacht werden. Wiederherstellungstests erfolgen abhängig von Kritikalität und Änderungsrate regelmäßig und zusätzlich nach wesentlichen Systemänderungen.

Ist Microsoft 365 automatisch vollständig gesichert?

Microsoft stellt Verfügbarkeit und bestimmte Wiederherstellungsfunktionen bereit, aber diese ersetzen nicht in jedem Fall eine eigene, unabhängige Sicherungs- und Aufbewahrungsstrategie.

Was bedeuten RPO und RTO?

RPO beschreibt den maximal akzeptablen Datenverlust in Zeit, RTO die angestrebte Dauer bis zur Wiederherstellung eines Dienstes. Beide Werte bestimmen Aufwand und Architektur.

Kann ein Backup vor Ransomware schützen?

Ein getrenntes und geschütztes Backup begrenzt den Schaden und ermöglicht Wiederherstellung. Es verhindert den Angriff nicht und muss deshalb mit weiteren Sicherheitsmaßnahmen kombiniert werden.

Persönlich starten

Prüfen Sie nicht nur, ob ein Backup läuft – prüfen Sie den Wiederanlauf

Wir analysieren vorhandene Sicherungen, Abhängigkeiten und Wiederherstellungsziele und entwickeln daraus einen belastbaren, überwachten Backup-Plan.